5 Dinge, auf die man im Wanderurlaub mit kleinen Kindern achten sollte

Wanderungen mit kleinen Kindern können ein unvergessliches Familienerlebnis sein - Kinder sind häufig gerne in der Natur unterwegs wo es viel zu entdecken gibt. Die Wanderwege sollten nur auf die persönlichen Bedürfnisse und die der Kleinen abgestimmt werden. Abwechslungsreiche Strecken bieten viel Spaß und Zeit für ausreichend Pause. Wer demnächst einen Familienurlaub mit den Kindern plant, sollte im Falle einer Wanderung auf folgende Dinge achten:

1. Nicht zuviel vornehmen

Auf keinen Fall sollte die Wanderung die Kleinen überfordern. Leistungsorientierte Etappen sollte bei Möglichkeit vermieden werden, um die Kinder bei Laune zu halten. Schwere oder gar gefährliche Bergpassagen sind ein absolutes No-Go. Am besten geeignet für die Planung sind Wanderwege, welche sich durch Routen abkürzen lassen. Im Falle von Beschwerden kann im Notfall auf die kürzere Wanderstrecke zurückgegriffen werden. Häufige Gründe für die beklagende Stimmung der Kleinen sind Müdigkeit oder schmerzende Füße. Dies ist jedoch von Kind zu Kind unterschiedlich. Kurze Routen haben sich am besten bewährt. Insbesondere kleine Kinder schnappen vieles aus ihrer Umgebung auf. Um neue Dinge und Orte genauer zu entdecken, sollte man sich viel Zeit bei der Wanderung nehmen.

2. Nur mit der richtigen Ausrüstung

Eine Wanderung mit Kindern benötigt auch das passende Equipment. Gut passen sollten auf alle Fälle die Schuhe. Wer ständig im Schuh hin und her rutscht, wird irgendwann stolpern. Im schlimmsten Fall können dadurch Verletzungen entstehen. Zu kleine Schuhe verursachen Blasen an den Füßen und zwingen zu einem frühzeitigen Abbruch der Wanderung. Weiterhin spielt der Sonnenschutz eine wichtige Rolle. Vor belastenden UV-Strahlen gilt es sich zu schützen. Selbst wenn die Wanderung in den Bergen im Sommer oder Herbst stattfindet, besteht die Gefahr auf einen Sonnenbrand. Zu empfehlen sind eine lange Hose, Schirmmütze sowie ein langärmliges Oberteil, dass vor Sonneneinstrahlen schützen soll. Eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor ist dann unerlässlich. Die Creme sollte reichlich auf den betroffenen Stellen verteilt werden. Kinder die schon sehr trittfest unterwegs sind können auch ein bisschen Gepäck tragen, das aber auf die körperlichen Gegebenheit angepasst werden sollte. Mit einem Kinderrucksack fühlen sich die Kleinen ernst genommen und als vollwertiges Gruppenmitglied akzeptiert.

3. Eine moderne Kindertrage wählen

Kleinkinder bis ca. 4 Jahre lassen sich problemlos in einer Kindertrage - auch Kinderkraxe genannt - mitnehmen. Jedoch ist hier auf besonderen Halt zu achten. Der Erwachsene Träger sollte über einen festen Tritt verfügen, damit keine Rutschgefahr besteht. Und auch hier gilt: Keine zu anspruchsvolle Strecke wählen - Stürze mit der Trage sollten unbedingt vermieden werden. In jedem Fall muss das Kind angegurtet sein, um nicht aus der Trage zu fallen. Oftmals empfiehlt es sich vor der eigentlichen Wanderung damit zu trainieren. Wenn das Kind unruhig wird, ist es schwieriger die Balance zu halten. Hier macht Übung den Meister.

4. Ausreichende Verpflegung mitnehmen - Und Süßigkeiten? Na klar!

Auf einer Wanderung wird viel Kraft und Ausdauer verbraucht. Umso wichtiger ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Im Prinzip kann alles mitgenommen werden, dass den Kleinen schmeckt. Dazu zählen Brot, Käse, Salami oder auch Obst und hartgekochte Eier. Für längere Wanderungen empfiehlt sich eine leichte und haltbare Kost in Form von Knäckebrot oder Nüssen. Um die Kinder (und auch manch Erwachsenen) zu motivieren, dürfen natürlich auch ein paar Süßigkeiten mitgenommen werden. Ebenso wichtig sind Getränke. Erwachsene Personen benötigen am Tag rund 1,5 Liter an Wasser. Deutlich mehr werden es bei sportlicher Aktivität. Kinder trinken fast das Doppelte. Schon während des Frühstücks sollte auf ausreichend Wasserzufuhr geachtet werden. Ein Mangel an Flüssigkeit führt zu weniger Leistung und schafft schlechte Stimmung. Die Wanderroute sollte bei Möglichkeit Stationen bieten, um die Wasserflasche wieder auffüllen zu können. Gasthäuser oder ähnliches sind ideal für Pausen. Das Quellwasser in der Bergen lässt sich bedenkenlos trinken.

5. Eine Reiseapotheke mitnehmen

Kleine Kinder reagieren auf viele Situationen in der Natur unüberlegt. Zum Beispiels rennen Kinder auf steinigen Wegen drauflos und stolpern. Kleine Verletzungen können durchaus vorkommen. Deswegen sollte man auf der Wanderung immer eine kleine Apotheke dabeihaben. Nicht fehlen sollten Verbandsmaterial für stumpfe Verletzungen sowie Pflaster und Schmerzsalbe. Wer länger unterwegs ist sollte ausserdem Schmerzmittel, eine Wundauflage und ein Dreieckstuch dabei haben um auch größere Verletzungen an Kindern und Erwachsenen erstversorgen zu können.

Fazit

Wanderungen sind eine tolle Möglichkeit, um etwas Zeit mit der Familie zu verbringen. Besonders kleine Kinder sind gerne aktiv in der Natur unterwegs. Wer eine Wanderung plant, sollte auf einige Dinge im Vorfeld Rücksicht nehmen. Wichtig ist eine gute Planung. Die Route sollte nicht zu lang und anspruchsvoll sein und den Kleinen viele interessante Aussichten ermöglichen. Zu lange Wanderstrecken führen zu Langeweile und Beschwerden. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Wanderurlaub mit kleinen Kindern ist die Ausrüstung. Eine moderne Kindertrage bietet die Möglichkeit Kindern eine Pause zu gönnen und ist aufgrund des ausgereiften Tragesystems für die Eltern auch längere Zeit erträglich . Schutz vor der Sonne gelingt mithilfe von Sonnenbrillen und Sonnencremes. Da viel Kraft und Energie verbraucht wird, sollte der Rucksack mit Essen und Trinken gefüllt sein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
MIETARTIKEL