Grönland: Der Arctic Circle Trail - Teil 2

Kurz hinter dem 7 Einwohner zählendem "Dorf" Kellyville ging es dann auf den eigentlich Trail. Gut gelaunt, aber jetzt schon erschöpft von dem schweren Rucksäcken stiefelten wir los. Die ersten Kilometer des Trails ist das Gelände flach und einfach zu gehen. Vorbei ging es an ein paar Seen und schon bald trafen wir auf einen völlig verrosten nd verdreckten Wohnwagen, der als Nachtlager nicht wirklich gemütlich erscheint.ALso weiter ging es, leider nicht ganz ohne Sorgen. Denn aufgrund des warmen Wetters, hatten wir gleich ein Wasserproblem. Die ersten 3 Seen sehen zwar lecker aus, sind es aber nicht. Auch der Reiseführer erwähnte das dies Salzseen sein - wir kosteten trotzdem und hatten diesbezüglich "Glück". Das Wasser am Hondeso war zwar nicht sehr salzig, aber leider auch nicht besonders lecker. Es hängt wohl vom Zulauf des Sees ab, was je nach Jahreszeit ein wenig unterschiedlich ist. Da wir schon sehr lange unterwegs waren, entschieden wir uns trotzdem zu bleiben, und hofften das uns das Wasser schon irgendwie bekommen wird. Nach einem leckerem Travellunch gibg es schon bald ins Bett.

Der nächste Morgen begann erstmal mit der Reperatur des Benzinkochers. Nach einigen Schockminuten half eine gründliche Reinigung der Auslassdüse vom Primus Omni Lite, so das wir wieder eine ordentlliche Verbrennung hatten und das Kaffeewasser schnell warm wurde. Nachdem wir unsere Sachen packten ging es den Tag über weiter über ausgetrocknete Flächen bis wir am Mittag endlich auf den ersten Süßwassersee kamen. Lecker. Wir füllten unsere Wasserflaschen und erklommen noch einen kleinen Berg bis wir bergab an einen schönen Platz an einem kleinen Fluß kamen. Hier wollten wir bleiben und bauten unser Zelt auf. Hier trafen wir in der angenehmen Nachmittagssonne Tammy aus Hongkong. Mit einem einzigen Wanderstab, einem Minirucksack und einem Handtäschen in dem Sie Ihr Essen transotierte!?! Sehr skurill. Wir boten Ihr erstmal einen Tee an. Die Dame wusste zu berichten, dass sie vor 10 Tagen in Sisimit losgelaufen ist und sich schon 3 mal verlaufen hatte. Ähm, ja. Wunderte uns nicht... Vielleicht hätte Sie eine Wanderkarte einpacken sollen. Tammys Geschichten unterhielten uns in den nächsten Hütten noch, wenn wir uns Ihre Einträge aus den Hüttenbüchern ansahen.

Nach einer erholsamen Nacht ging es den nächsten Tag weiter über leicht hügelige Landschaften bis wir nach nur 7 km zur Hütte Katifik am See Wuan lassen in der wir es uns gemütlich machten um auf ein Kanu zu warten.

demnächst mehr.....

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